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Mangelndes Kommunikationsverhalten im Tagesablauf

Foto: Colourbox.de

Im modernen Zeitalter gehen die Menschen aneinander im wahrsten Sinne des Wortes aneinander vorbei. Dies hat unterschiedliche Ursachen. Einerseits sind sie heute mit ihren eigenen Problemen beschäftigt. Andererseits lässt natürlich auch das eigene Smartphone grüßen. Die Möglichkeiten, von den aktuellen Geschehnissen abgelenkt zu werden und davon gar nichts mitzubekommen, sind also sehr groß. Man muss also auch im Medienbereich auf diese Entwicklungen Rücksicht nehmen. Die betrifft klassische Tageszeitungen genauso wie eine Abizeitung.

Dialog findet häufig nur auf dem Smartphone statt

Die Zielsetzung ist heute wie damals gleich. Man möchte mit den Menschen in Kontakt treten und einen interaktiven Dialog starten. Heute ist dieser Dialog tatsächlich interaktiv und durch die sozialen Medien auch viel leichter möglich als noch vor der Etablierung der sozialen Medien auf dem Markt. Zu diesem Zweck wird man sich auch unterschiedliche Tatbereiche ansehen müssen, um hier die richtige Strategie entwickeln zu können. Dies gilt für den Druckbereich der Medien ganz besonders, denn die Herausforderungen für diese Sparte liegen natürlich auf der Hand. Wir erinnern uns immer sehr gerne an jene Zeit, wo etwa auf der Seite 4 einer bestimmten Tageszeitung täglich ein „Morgengruß“ veröffentlicht wurde.

Die richtige Grußformel finden

Bevor man sich also die erste Seite dieser Tagesanzeige angesehen hatte, blätterten die meisten Menschen ohnedies sofort zur Seite 4. Aus welcher Motivation heraus dies passierte, sei gar nicht so wichtig. Die Zeitungen ließen jedoch auch kreative Gestaltungsmöglichkeiten zu und wussten ganz genau die Reaktion ihrer Leser. Es ging darum, die richtige Grußformel für einen grauen Novembermorgen zu finden und dahingehend auch die Menschen zu motivieren, etwas während des Tages zu leisten. Wenn der Idealzustand der Zielsetzung erreicht wurde, dann war die Titelgeschichte der Seite 4 sogar das Tagesgespräch im Betrieb. Allerdings sollte dies nicht zur Norm werden, denn auch der Inhalt hatte Substanz zu bieten. Es war und ist auch heute noch immer sehr wichtig, dass die Menschen (und damit die Leserschaft in der vorliegenden Betrachtung) gegrüßt werden. Hier muss aber ein innovativer Leseransatz gefunden werden, der mit Witz und Humor versehen wird. Viele Kritiker behaupten ja sehr gerne, dass es in der heutigen Medienlandschaft viel zu wenig Humor gibt. Mögen die Kritiker nicht Recht behalten.